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Martin Wilhelmer

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Unser Geldsystem – Der größte Betrug der Menschheitsgeschichte
Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer.
Haben Sie sich schon einmal gefragt, was die Ursache dafür ist? Der Grund für diesen Missstand liegt in unserem Geldsystem, dass eigentlich gar nicht unser Geldsystem ist, denn es ist das Geldsystem der schlimmsten Schwerstkriminellen dieser Welt.
Mein Geld retten? Warum denn? Spinn nicht rum!” Wenn es schnell gehen muss, sind unvorbereitete Menschen am schlechtesten dran.

Das sind die Verlierer des heutigen Geldsystems. Diese Gruppe soll bis zum “Reset” des Geldsystems möglichst groß bleiben, sonst macht eine Währungsreform keinen Sinn. Die Reform muss überraschend kommen und konsequent in ein paar Tagen vollzogen sein. So wurde es zumindest in der Vergangenheit gehandhabt. Wenn Sie sich bereits zu den “Wissenden” zählen, stellen Sie sich sicherlich die Frage: Wie warne ich es am besten meine Freunde und Bekannten?

Wer es schon einmal versucht hat, die Themen Geldentwertung, Schuldgeldsystem oder Währungscrash in seinem Freundeskreis anzusprechen stößt in der Regel erst auf Unverständnis, dann auf Widerstand. Im Anschluss riskiert man, als “Spinner” abgestempelt zu werden. Man versucht es noch ein, zweimal und lässt es dann lieber bleiben.

Unser Geldsystem ist jedoch der größte Betrug in der Geschichte der Menschheit.

Und wenn man dies versteht, dann erkennt man, dass es nötig ist sein Geld noch rechtzeitig zu retten.

Mike Maloney, der Initiator der Video-Serie “The Hidden Secrets of Money“, stellt fest:Nur ein 

Mensch von einer Million erkennt den Betrug im heutigen Geldsystem.

Der Anteil derer, die die Ausbeute dahinter verstehen dürfte nochmals um ein Vielfaches geringer sein. Dabei ist all das nicht zu kompliziert um es zu verstehen. Jeder Bürger kann in wenigen Tagen und durch gezielte Recherche an ein paar Abenden genug Wissen erlangen, um sich selbst ein Bild des “Geldsystems” zu machen. Zugegeben – selbst für Kenner des Geldsystems ist es nicht einfach, es in seiner Gesamtheit zu erfassen – denn die Zusammenhänge sind durchaus komplex.

Mike Maloney hat einen hervorragenden Chart erstellt, der das Netzwerk des Geldsystems übersichtlich zusammenfasst . Es ist fast die einzigste Quelle, die auf einen Blick das System, die Rollen der Akteure und die Profiteure der globalen Fiat-Währungen erklärt.

Er selbst bezeichnet unser Geldsystem als “Den größten Betrug in der Geschichte der Menschheit”. Stellen Sie sich vor, Sie könnten mit geringstem Einsatz und langer Laufzeit alle Menschen dazu bewegen, Ihnen etwas zu schulden. Alle wären von Ihnen und Ihrem Wohlgesinnen abhängig, denn wenn die Schuld nicht bezahlt wird, wird gepfändet. Das klingt ja schon fast wie die Beschreibung einer Religion!? Bei allen Systemen auf diesem Planeten geht es letztlich nur um eines: Um Macht und noch mehr Macht.

 

Maloney unterteilt das betrügerische Geldsystem in 7 Stufen

 

Die 7 Stufen beschreiben
• die Geldschaffung,
• die Geldverteilung,
• die Geldmengenausweitung,
• die Folgen der Zinsen
• für wen das System arbeitet.

 

Stufe 1:
Der Staat benötigt Mittel, um seinen Bürgern die Infrastruktur zur Entfaltung bereitzustellen.

Er gibt Staatsanleihen (=Schuldscheine des Staates) heraus.

 

Stufe 2:
Geschäftsbanken übernehmen die Staatsanleihen und verkaufen sie an die Zentralbank.

Diese schafft den Gegenwert der Staatsanleihen in Währungen (aus dem Nichts, komplett ungedeckt).
Die Geschäftsbanken übernehmen die Währungen (=Schuldscheine der Zentralbank) von der Zentralbank und geben sie an den Staat weiter. Jetzt wurde “Geld” geschaffen. Geschäftsbanken stehen also immer in der Mitte, zwischen Zentralbank und Staat (mit Zinsversprechen).

 

Stufe 3:
Der Staat hat jetzt Währungen ($,€) zum Ausgeben und investiert in Bauprojekte, Soziales und alle anderen Kostenstellen im Staatshaushalt.

Die Angestellten des Staats (Beamte) erhalten Lohnzahlungen in diesen Währungen und legen sie zum Sparen auf ihr Konto bei der Bank. Hier wechselt nun das von der Zentralbank geschaffene Geld in einen neuen, parallelen Kreislauf – in die Privatwirtschaft.

 

Stufe 4:
Jetzt kommt das Mindestreservesystem (Ponzi-Schema) der Geschäftsbanken zum Tragen, um wiederum neues Geld aus dem Nichts zu schaffen, wieder mit Zinsversprechen:

Aus 100 EUR Spareinlagen eines Bankkunden muss nur ein kleiner Prozentsatz (z.B. 10% = 10 EUR) real hinterlegt werden (=Mindestreserve). Aus 100 EUR Spareinlage können durch Konsum (=Kreditvergabe) bis zu 999,99 EUR neue Währungen (mit Zinsversprechen) erzeugt werden. Dieses “Geld” (Giralgeld=Schuldscheine der Banken) existiert rein virtuell auf Bankrechnern, es gibt keine Münzen oder Scheine dafür. Die Geldmenge wird folglich im Laufe der Zeit über Kreditvergaben extrem ausgeweitet (inflationiert).

 

Stufe 5:
Klingt schon ziemlich komplex bis dahin, warum gibt der Staat nicht einfach selbst Währungen aus? Ist doch viel einfacher ohne den Mittelsmann “Bank”.

Wenn Ihnen dieser Gedanke beim Lesen des Textes gekommen ist, gehören sie schon fast zu einem der einen Million Menschen, wie Eingangs erwähnt. Der Grund: Es ist der vereinbarte Zins mit den Kreditnehmern. Die Geldmenge für den Zins ist im System nicht enthalten, da es nicht geschaffen wurde. Der Staat muss nun als Reaktion Steuern (Einkommenssteuer, Mehrwertsteuer, Energiesteuer) von seinen Bürgern einfordern, um den Zentralbanken die fälligen Zinsen zurückzahlen zu können.

 

Stufe 6:
Die Staatsvertreter, die gewählten Politiker, streben aber seit Entstehung der meisten westlichen Staaten die Rückzahlung der Staatsschulden nicht an.

Es ist einfach unbequem, Leistungen des Staats zu streichen um Zinsen zu bezahlen. Jeder Politiker möchte wieder gewählt werden. Es wird also umgeschuldet, von heute auf morgen. Der Staat gibt folglich als einzige bequeme Einnahmequelle neue Staatsanleihen heraus, um die Zinslasten von heute zu tilgen und verschiebt die Rückzahlung der Schulden auf die Zukunft. Und das, siehe oben, wieder mit Zinsversprechen, denn das Spiel der Banken beginnt von vorne (zurück zu Stufe 1).

 

Stufe 7:
Wem nützt dieses System? Warum baut man so einen Wirrwarr auf? Erstens, weil keiner in der Bevölkerung das System (den Betrug) in seiner Komplexität durchschaut. Zweitens, weil jemand davon ungesehen von den Bürgern profitiert!

Maloney stellt fest, dass die Inhaber von Geschäftsbanken und die Aktionäre der Zentralbanken identische Personen sind. Diese privaten Personen/Familien gewinnen durch unser Geldsystem immer: Durch Zinszahlungen vom Staat (=Steuern), von ihren Einlagen bei der Zentralbank (=Steuern) und obendrauf erhalten FED-Aktionäre 6% Dividende pro Jahr. Diese Dividende und all die Zinsen in Form von Steuern und Preiserhöhungen ist letztlich gestohlene Arbeitszeit der Bürger auf diesem Planeten.

Ein kleiner Kreis von Personen also, der entscheidet, wer, wann, wieviel Geld und wofür erhält. Und das stets mit einem neuen Schuldversprechen für die Zukunft. Dieser Personenkreis wird im Volksmund als “Elite” bezeichnet. Hier setzten viele Theorien an, was diese Personen mit all der Schuld der Staaten und letztlich der Menschen, aller Menschen auf diesem Planeten, anfangen werden. Wenn man jetzt gründlich nachdenkt kommt man doch wohl zu dem Schluss: Machen wir Schluss mit den Banken, sie dienen uns nicht, sie beuten uns aus und verschärft ausgedrückt: sie versklaven uns.

Drucken Sie den Chart aus, hängen Sie ihn über Ihren Schreibtisch, verteilen Sie diesen Artikel an Ihre Freunde, erzählen Sie all das weiter! Nur dann werden genug Menschen dieses System nicht mehr akzeptieren und ein neues, faires Geldsystem fordern – nach dem Crash!

Die Geschichte des Geldes (Teil 1 von 4)
Die Geschichte des Geldes (Teil 2 von 4)
Die Geschichte des Geldes (Teil 3 von 4)
Die Geschichte des Geldes (Teil 4 von 4)
Zinssätzen vergeben haben. Ergebnis dieser nie dagewesenen Geldschwemme ist ein Konstrukt – das am meisten manipulierte Finanzsystem aller Zeiten.
 
Grundlage der Entwicklung ist ein finanzmarktgetriebenen Kapitalismus, der entfesselt und unkontrolliert nach immer höheren Profiten strebt. Dieses Wirtschaftssystem trägt die Gefahr von gewaltigen Wirtschafts- und Finanzkrisen in sich.
 
Durch welche wirtschaftlichen und ökonomischen Entscheidungen ist es zur Krisensituation gekommen. - Wie können wir dazu beitragen, dass unser Leben nicht länger von einem ausbeuterischen System und dessen Nutznießern wie abhängigen Politikern, hemmungslosen Spekulanten und kriminellen Bankern bestimmt wird? - Zu diesen Fragen wird Ernst Wolff ausführlich Stellung nehmen.
 
Ernst Wolff, Jahrgang 1950, wuchs in Südostasien auf, ging in Deutschland zur Schule und studierte in den USA. Er lebt als freier Journalist in Berlin, schreibt regelmäßig zu aktuellen Themen und hält weltweit Vorträge, die das aktuelle Tagesgeschehen vor seinen finanzpolitischen Hintergründen beleuchten. Wegen der durch die Deregulierung herbeigeführten weltweiten Finanzialisierung konzentriert er sich seit Jahren auf den in seinen Augen wichtigsten Bereich der globalen Gesellschaft: den Finanzsektor. Er ist Autor des Buches „Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzugs“ und „Finanz-Tsunami" und einer der Autoren des Buches „Fassadendemokratie und tiefer Staat“.
 
Ergänzend, zur Diskussion über einen besseren Gesellschaftsvertrag, hier ein Vorschlag von uns:
 
Vorschlag Bausteine für einen besseren Gesellschaftsvertrag
 
  • Gemeinwohlbesteuerung für Produkte und Firmen; Unternehmen sollen Nachhaltigkeitsbilanz vorweisen (Wirtschaften soll Mensch und Planet nicht schädigen)
  • Eigentumsobergrenze und Gemeinwohlbodennutzung; Haus und Elektroauto – ok, 10 Häuser oder ähnliches – nicht mehr ok; Verfügung über Boden z.B. nur bis 1000m² ohne Auflagen, mehr kann nur gepachtet werden und nur bei Gemeinwohlzweck
  • Bedingungslose Grundsicherung, auch als Ausgleich für Einkommen aus Maschinen- und Computerarbeit
  • Demokratisierung voranbringen; Banken und Finanzmärkte sollen nicht mehr über die Gesellschaft bestimmen; Wasser, Strom, usw. in Bürgerhand; Repräsentanten statt Parteien wählen; Bürgerentscheide auch zu wirtschaftlichen Fragen, Krieg, usw.; Arbeitszeitverkürzung – auch damit die Menschen mehr zu Demokraten werden können; unabhängige Presse(Dabei sollen zu diskutablen Meinungen auch die Veröffentlichung von Gegenmeinungen Pflicht sein)
  • Regionale Wirtschaftskreisläufe durch Steuer auf unnötigen Produkttransport; Steuer zur Förderung von Produktrecyclingkreisläufen(Ziel: Produkte zu 100% recycelbar), Steuer zur Förderung von Dezentralität, Warentauschwährung mit Besteuerung von Ungleichgewicht bei Export- oder Importüberschuss zwischen Regionen(entsprechend Bancormodell)
  • Geld inklusive Buchgeld darf nur noch von der Gemeinschaft geschöpft werden, nur noch fließendes Geld, wenn Geld verwendet wird, und Verbot von Zinsprofit beim Verleihen von Geld
  • Banken, Konzerne und unnötige Bereiche des Finanzsystems begrenzen; Obergrenze für die Größe von Banken und Konzernen (small enough to fail), Verbot von Derivaten und sonstigen Elementen des Kasinokapitalismus, Sparen über mehrere Jahre nur in Sachwerten statt in Giralgeld oder Finanzwetten
Geld regiert die Welt! Banken-Kartelle sind längst die eigentliche Macht auf diesem Globus. Das, was die großen ...
Unser Geldsystem ist eine MunitionsfabrikBanken-Kartelle sind längst die eigentliche Macht auf diesem Globus. Das, was die großen Finanzdienstleister seit Jahrzehnten als FIAT-Money auf den sogenannten „Märkten“ imitieren, hat spätestens seit 1971 keinerlei Bezug mehr zu echten Werten.

Als US-Präsident Nixon, nach der enormen Verschuldung während des Vietnamkriegs, die Golddeckung des Dollar aufgab, zog die Regierung endgültig vom Weißen Haus in die Wall Street um.


Banken sind inzwischen so mächtig, dass einzelne Banker heute per Mausklick Summen bewegen können, die deutlich größer sind als die Mittel, die mittlere Staaten im Jahr erwirtschaften. Mit solchen Hebeln ausgestattet, können Großbanken im Verbund jeden politischen Gegner in die Knie zwingen, der nicht nach ihrer Pfeife tanzt. Derartige Machtspiele sind dennoch selten geworden, denn die Drehtür-Politik der Finanzinstitute ist wesentlich effektiver. Längst sind unsere politischen Entscheider in den Regierungen von „Beratern“ umstellt, die direkt aus dem Bankensektor stammen. Mario Draghi, der heute die EZB kontrolliert, stammt direkt von Goldman Sachs. Zufall?


Mit dem Aufheben des Glass-Steagall-Act aus dem Jahre 1932, wurde die strikte Trennung zwischen klassischem Bankgeschäft und Investmentbank wieder aufgehoben. Hatte man aus den Fehlern der Weltwirtschaftskrise nicht gelernt? Oder war Bill Clinton, als der das Gesetz von damals in die Tonne warf, einfach gedanklich bei Monica Lewinsky? Wir wissen es nicht. Was wir wissen ist, dass selbst der Crash von 2008 am Selbstbedienungs-Charakter des Systems nichts geändert hat.
Gewinne werden privatisiert, Verluste verstaatlicht. Schon kurz nach dem Crash, ausgelöst durch die Bank Lehman Brothers, wurden wieder astronomische Boni bezahlt und entstanden wieder neue „Finanzprodukte“, die nur dazu geschaffen wurden, um auf den Spieltischen der Großbanken unüberschaubare Spekulations-Blasen zu schaffen.

Unser Geldsystem ist eine Munitionsfabrik, in der es zu Gewohnheit, ja zu Bedingung geworden ist, rund um die Uhr zu rauchen, will man ganz oben mitspielen. Das kann nicht ewig gut gehen. Die nächste Krise ist so sicher wie ein Waldbrand im Hochsommer, wenn eine glühende Zigarette unachtsam im Unterholz entsorgt wird. Wer glaubt, nur weil er bis zum Hals im Wasser steht, Feuer könnte ihm nichts anhaben, der verdrängt, dass nicht nur der Wasserspiegel permanent steigt, sondern die Dreiecke, die ihn umkreisen, zu den Haien gehören, die sich überall tummeln. Um uns baut sich ein erneuter Finanz-Tsunami auf, dessen Wirkung alles Bisherige übersteigt, zumal die Mittel der Bankenrettung 2008 vollständig verbraucht wurden. Dieser Kahn hat schlicht kein einziges Rettungsboot mehr!


Was erwartet uns? Wie dicht stehen wir an der Klippe? Und warum erfahren wir über den erbärmlichen Zustand unseres Geldsystems kaum etwas? Was früher im Kleingedruckten unterging, wird heute durch das Erschaffen von medialen Nebenkriegsschauplätzen geleistet. Man verkauft uns für blöd. Durch die Bank und mit den Medien.

KenFM spricht mit Ernst Wolff über den Status Quo unseres Geldsystems und nimmt dabei keine Dollar-Note vor den Mund. Nach seinem Bestseller „Weltmacht IWF“ legt Wolff jetzt mit "Finanz-Tsunami: Wie das globale Finanzsystem uns alle bedroht“ noch eine Schippe drauf. Wer die Nerven hat, sich den Konsequenzen der „Märkten“ zu stellen, sei vorab gesagt: das Interview wird ihn erzürnen. Menschen, denen ihr Arzt empfohlen hat sie mögen sich schonen, sollten sich diese Ausgaben von KenFM im Gespräch sparen.

Die Rothschild-Kontrolle

www.kla.tv/13533

500 Billionen Dollar Vermögen, Kontrolle über 164 Banken, Anstiftung von Kriegen, Herrschaft über Präsidenten und Staaten. Das und vieles mehr wird der Familie Rothschild zugeschrieben. Sehen Sie hier die verfilmte Liste von Banken, die sich im Besitz und unter der Kontrolle der Rothschilds befinden. Und welche weiteren Verflechtungen lassen sich darüber hinaus erkennen? Urteilen Sie selbst über die Behauptung, die Rothschild-Dynastie sei die mächtigste Familie der Erde.

Bargeld

Das Verbot und seine Konsequenzen.

Kontrolle der Zahlungsflüsse durch eine geheime und nicht kontrollierbare Macht!

Das ist der Anfang der totalen Kontrolle - was schon seit Jahrhunderten in Planung ist, wird jetzt mit großen Schritten umgesetzt. Was im Weg steht wird verboten, zensiert, denunziert und die Gesetze werden so geradegerückt, dass es passt.

Mega-Finanzcrash ante portas

Kapitel 1

Die Auguren (Dauer: ca. 15 Minuten) Vorstellung der 8 Experten in diesem Beitrag.

00:02:33 – Ernst Wolff

00:05:58 – Dirk Müller

00:07:28 – Prof. Dr. Christian Kreiß

00:08:52 – Dr. Markus Krall

00:10:56 – Prof. Dr. Max Otte

00:12:57 – Robert Halver

00:14:47 – Friedrich & Weik

00:17:03 – Prof. Dr. Hans-Werner Sinn

Kapitel 2

Die Schwarzen Schwäne (Dauer: ca. 1 Stunde) Exposition der 7 wahrscheinlichsten Gefahren, die zu einem Kollaps des Systems führen können. Um den Rahmen nicht zu sprengen, wird auf weitere Gefahren (Geostrategische weltweite Krisenherde, Industrie 4.0, Erosion der Bankenerträge, etc.) nicht eingegangen.

00:21:42 – Schwarzer Schwan Nr. 1: Die Nullzinspolitik

00:27:50 – Schwarzer Schwan Nr. 2: Die Geldmenge

00:34:41 – Schwarzer Schwan Nr. 3: Die Verschuldung

00:41:22 – Schwarzer Schwan Nr. 4: Die Zombie-Unternehmen

00:52:06 – Schwarzer Schwan Nr. 5: Die Banken

01:05:32 – Schwarzer Schwan Nr. 6: Die Südeuropäer

01:19:27 – Schwarzer Schwan Nr. 7: Die Weltwirtschaft

Kapitel 3

Die Vogelschau (Dauer: ca. 25 Minuten) Die Auguren deuten die Vorzeichen der Schwarzen Schwäne und entwickeln in ihren Auspizien die bevorstehenden Szenarien mit ihren verheerenden Implikationen auf das Finanzsystem sowie auf die Staats- und Gesellschaftsordnung.

01:30:00 – Prognose Prof. Dr. Max Otte

01:32:41 – Prognose Prof. Dr. Christian Kreiß

01:36:02 – Prognose Dr. Markus Krall

01:40:12 – Prognose Prof. Dr. Hans-Werner Sinn:

01:46:45 – Prognose Robert Halver

01:48:10 – Prognose Friedrich & Weik

01:55:00 – Prognose Ernst Wolff

01:58:07 – Zitat Immanuel Kant, Philosoph der Aufklärung. Musikalisch untermalt mit “Der Schwan” aus “Der Karneval der Tiere” von Camille Saint-Saëns.

Verschwörungstheorien? Das sagt Dirk Müller dazu.

Was Dirk Müller zu sagen hat, ist keine Verschwörung sondern beruht auf Basis von Fakten!

Es gibt keine Verschwörungstheorien. Verschwörungen pflegen im Geheimen stattzufinden. Wenn schon öffentlich darüber diskutiert wird, was welche Leute vorhaben, dann kann also nicht von einer Verschwörung die Rede sein.

Dirk Müller: Bargeldabschaffung kommt und die folgen davon.

Dirk Müller:

Die Bargeldabschaffung kommt und die folgen davon. Ausschnitt aus dem Interview von Sina Peschke trifft "Mr. DAX".

Regierungen und Banken wollen die totale Kontrolle und Kryptowährungen werden das zukünftige Zahlungsmittel sein.

WIR STEHEN VOR EINEM RIESENGROßEN SCHERBENHAUFEN 😟😟😟

Die geopolitische Lage ist extrem prekär: ungeklärter Brexit, Italien-Frankreich-Konflikt, USA-Türkei-Konflikt, USA-China-Konflikt, Russland-USA-Konflikt über atomare Mittelstreckenraketen, Russland-Ukraine-Konflikt, NATO-Zerwürfnis, Iran-Sanktionen, NATO-Russland-Konflikt, Polen-EU-Konflikt und Ungarn-EU-Konflikt, um nur einige zu nennen.

Hinzu kommen gewaltige wirtschaftliche Risiken: Die Euro-Länder Griechenland, Spanien, Italien, Portugal und Frankreich sind pleite. Die 2.500 Milliarden Euro Geldschwemme der Europäischen Zentralbank (EZB) zeigt keine nachhaltige Wirkung. Die Banken sitzen weiterhin auf 900 Milliarden Euro an faulen Krediten. Und seit der Finanzkrise 2008 haben sich die westlichen Gesamtschulden um mehr als 40% erhöht. Sie wachsen schneller als die Wirtschaft. Bereits eine ernsthafte Krise etwa in Russland, China, der Türkei oder im Nahen Osten könnte über Nacht zum Crash führen. Paul Krugman – US-Wirtschaftsnobelpreisträger – sagte vor wenigen Tagen, dass der Euro-Raum jener Ort ist, der „der Rezession im Moment wirklich nahe kommt“.

Anders ausgedrückt: Wir leben in einer der gefährlichsten Situationen, die am ehesten mit der Weltwirtschaftskrise von vor 90 Jahren vergleichbar ist.

Vor zehn Jahren durchlebte das globale Finanzsystem die größte Krise seiner Geschichte. Obwohl es eigentlich am Ende war, wurde es von Regierungen in aller Welt mit Hilfe von Steuergeldern wiederbelebt und anschließend von den Zentralbanken durch Geldinjektionen und Zinssenkungen künstlich am Leben erhalten.

Diese zuvor undenkbaren Maßnahmen haben dazu geführt, dass das Gefälle zwischen Arm und Reich in den vergangenen zehn Jahren immer weiter zugenommen hat und die soziale Ungleichheit heute größer ist als je zuvor.

Die Rettung des Systems hat also nur einer winzigen Minderheit genutzt, die heute auf Grund ihrer Vermögenskonzentration mehr Macht denn je in Händen hält und die das globale Finanzgeschehen fast nach Belieben beeinflussen kann.

Einer der wichtigsten Verbündeten dieser ultrareichen Elite ist die mächtigste und einflussreichste Finanzorganisation der Welt, der Internationale Währungsfonds. Der IWF  hat in den vergangenen Jahren unter anderem dazu beigetragen, Staaten, die eigentlich bankrott waren, künstlich am Leben zu erhalten – nicht etwa, um der Bevölkerung zu helfen, sondern um ihre Regierungen in die Lage zu versetzen, ihre Schulden bei internationalen Großbanken, die sich im Besitz der ultrareichen Elite befinden, zu begleichen.

Der IWF hat auch dafür gesorgt, dass die Folgen der Krise mit Hilfe der „Austeritätspolitik“ auf die arbeitende Bevölkerung abgewälzt wurden, dass Renten gekürzt, Sozialausgaben zusammengestrichen und die Gesundheitssysteme ganzer Länder zerstört wurden. Er hat die Verelendung von Millionen von Menschen in Kauf gekommen und für die Verbreitung von Armut, Hunger und Obdachlosigkeit gesorgt.

Das Führungspersonal des IWF besteht aus hochbezahlten und steuerbefreiten Bürokraten, die das Schicksal derer, die von ihren Maßnahmen betroffen sind, ganz offensichtlich nicht berührt. Sie sehen ihr Ziel in erster Linie darin, das bestehende Finanzsystem um jeden Preis am Leben zu erhalten – und zwar im Interesse derer, die davon profitieren.

Zu diesem Zweck hat der IWF bereits 2013 ein Papier unter dem Titel „Taxing Times“ veröffentlicht, in dem er vorschlägt, die öffentlichen Finanzen im Fall einer neuen Krise durch eine einmalige 25prozentige Steuer auf alle Bankguthaben zu sanieren.

Zwar ist es bisher noch nicht dazu gekommen, aber ganz offensichtlich ist der Gedanke nicht aus der Welt, sondern wird innerhalb des IWF weiter verfolgt und der Entwicklung der Verhältnisse angepasst. Während eine solche einmalige Steuer nämlich von den Ultrareichen ohne Probleme durch die Auslagerung ihres Vermögens in Steueroasen umgangen werden könnte, bliebe der arbeitenden Bevölkerung nur noch die Flucht in das Bargeld.

Um ihr diesen Ausweg jetzt auch noch abzuschneiden, hat der IWF, seit Jahren ein Befürworter der Bargeldabschaffung, im Oktober 2018 einen Vorschlag auf den Tisch gelegt, der nun im IWF-Blog vom 05. Februar 2019 erneut veröffentlicht wurde – unter dem Titel „How to make negative interest rates work“ – zu deutsch: „Wie man  Negativzinsen durchsetzen kann“.

Hierin stellen eine Volkswirtin des IWF sowie eine IWF-Beraterin und ehemalige Mitarbeiterin der Schweizerischen Nationalbank ganz offen folgende Forderung: Die Zentralbanken sollten die vorhandene Geldmenge in zwei Parallel-Währungen – Bargeld einerseits und elektronisches Geld andererseits – unterteilen und einen Wechselkurs zwischen beiden festlegen, der das Bargeld gegenüber dem elektronischen Geld abwertet.

In der Wirklichkeit würde das folgendermaßen funktionieren: Eine Ware für 100 Euro würde bei einer dreiprozentigen Abwertung des Bargeldes bei elektronischer Bezahlung weiterhin 100 Euro, bei Bargeldbezahlung allerdings 103 Euro kosten.

Dass dieser Vorschlag gerade in unserer Zeit gemacht wird, ist kein Zufall: Wir stehen nach Jahren künstlich erzeugten Wachstums vor einer Rezession, gegen die die Zentralbanken nur zwei Mittel haben: Gelddrucken und Zinssenkungen. Da die Zinsen bereits bei Null und in einigen Ländern wie zum Beispiel der Schweiz schon im Minusbereich angekommen sind, würde eine weitere Zinssenkung zu einer Massenflucht in das Bargeld führen.

Interesse des IWF ist es also, das System angesichts der aktuellen Bedrohungen auf kommende Entwicklungen einzustellen und ihre Folgen einmal mehr auf die mittleren und unteren Einkommensschichten abzuwälzen. Dass er sich dabei nicht scheut, die staatlich erzwungene Abwertung des Bargeldes – und damit eine Teilenteignung seiner Bürger – in die öffentliche Diskussion einzubringen, macht deutlich, welches Stadium der Fäulnis das globale Finanzsystem inzwischen erreicht hat.

Bargeldverbot per Knopfdruck! Wie im Hintergrund das Bargeldverbot präzise vorbereitet wird!
Warum gibt es aktuell noch kein Bargeldverbot? Sie meinen es liegt daran, dass die meisten Bürger eine Bargeldabschaffung nicht wünschen? Weit gefehlt! Der Grund hierfür ist ganz woanders zu finden. Das Video zeigt hierzu die Hintergründe auf.
"Man sollte weit weit weg sein, wenn die Bombe hochgeht" - Volkswirt Dr. Markus Krall zum Brexit
Jasmin Kosubek sprach mit dem Banken-Insider Dr. Markus Krall über das Unterfangen, in das sich die Briten so köstlich verzettelt haben. Falls sie jedoch den Austritt schaffen sollten, entgingen sie größerem Unheil, so zumindest der Unternehmensberater. Herr Krall verfällt zwar nicht in Panikmache, aber er prophezeit, dass es 2020 zum großen Finanzcrash kommt. Hier die Annahmen des Neoliberalen im Einzelnen.
Das Fiananzsystem ist ein Betrug! 

Am 30.04.2019 veröffentlicht

Die Banken und die Finanzwirtschaft haben ein Geldsystem etabliert, das die wenigsten in seiner Vollständigkeit verstehen. Es ist ein Betrugssystem, dem ein geschickt versteckter Mechanismus innewohnt: Die Verteilung der erarbeiteten Werte an die immer reicher werdende Oberschicht. Unser Geldsystem ist ein Kriegssystem, das keinen Wohlstand schafft sondern auf ein gegenseitiges Wegnehmen von Werten basiert. Gewinne werden privatisiert, 

Verluste verstaatlicht. Die Banken sind zur eigentlichen Macht in diesem System avanciert, in dem die Politik nur noch willfährig dafür sorgt, dass dieses System niemals zum erliegen kommt. Koste es, was es wolle. Wir sprachen mit Ernst Wolff über dieses Geldsystem, das an keinen Schulen vernünftig gelehrt und erklärt wird. Warum nicht? Was sind die Mechanismen und wem nützen sie? Ernst Wolff ist Journalist und Buchautor und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Geldsystem, welches uns Bürgern als "demokratisch" aufdiktiert wird und bei genauerem Hinsehen etwas ganz anderes ist: Ein großer Betrug.
Warum Politiker und Banker DEINEN Wohlstand zerstören

Am 23.07.2019 veröffentlicht

Ist unser Geld kaputt? Wir fragen nach beim Banken-Insider und Volkswirt Thomas Mayer. Der Experte fordert eine neue Ordnung des Geldes! Und er fordert vor allem Freiheit und einen fairen Wettbewerb zwischen Währungen! In diesem Video erfährst du, wie Geld überhaupt entsteht und was es ist. Warum Fiat-Währungen und Kredite so gefährlich sein können und warum der Gold-Standard abgeschafft wurde ... er äußert sich auch zu Kryptowährungen wie dem Bitcoin und Libra und zeigt eine Lösung auf, wie sich die Schulden massiv reduzieren lassen könnten ...

Wann kommt der Crash, Markus Krall? Wie sichert man sein Geld?

Am 06.07.2019 veröffentlicht

Markus Krall ist pessimistisch: Schon im kommenden Jahr droht ein Crash, ausgehend von kollabierenden Banken. Billiges Geld hilft den Falschen, so der Bankenexperte und Insider Krall, und erklärt, wie man sich schützt.

Fraktion im Dialog mit Dr. Markus Krall

Am 20.09.2019 veröffentlicht

Der Finanz- und Wirtschaftsexperte Dr. Markus Krall sprach im Landeshaus in Kiel über die Zukunft des Euro, die Gefahr eines drohenden Wirtschaftscrashs und darüber, welche Maßnahmen die Politik jetzt ergreifen müsste, um noch rechtzeitig gegenzusteuern. Jörg Nobis, Vorsitzender der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

 

„Der heutige Vortrags- und Diskussionsabend mit Dr. Markus Krall hat eines ganz deutlich 

gemacht: Deutschland braucht dringender denn je einen finanz-, wirtschafts- und energiepolitischen Kurswechsel, wenn die aufziehende Wirtschaftskrise – die noch schlimmer zu werden droht als jene, die wir bereits bei der Bankenkrise 2008 erlebt haben – noch verhindert werden soll.
 
Als mögliche Auslöser für den drohenden Crash hat Dr. Krall gleich mehrere Systembereiche identifiziert, die in Schieflage geraten sind: angefangen bei der Negativ-zinspolitik der EZB, über eine völlig verfehlte Energiewende, die Bürger und Industrie mit den höchsten Strompreisen weltweit belastet, bis hin zu einer Bildungspolitik, die nicht mehr ausreichend für jenen Nachwuchs sorgt, den Deutschland für den Erhalt seiner Technologie- und Innovationsführerschaft dringend benötigt.
 
In der lebhaften Diskussion nach dem Vortrag bewegte viele Besucher besonders die Frage, welche Auswirkungen die Geldpolitik der EZB haben für den einfachen Sparer haben wird, wird und wie man seine mühsam erarbeiteten Rücklagen sichern kann. Insgesamt hat der Abend gezeigt, dass finanz- und wirtschaftspolitische Fragen für viele Bürger von großem Interesse sind. Dies ermuntert uns, auch in Zukunft Vorträge zu diesem Themenfeld zu veranstalten.“
"Es ist eine verdammte Lüge" - Dr. Markus Krall

Am 07.10.2019 veröffentlicht

Markus Krall spricht über die gezielt installierte Fehlkonstruktion unseres Finanzsystem und dessen Folgen. Als Sündenbock muss wieder mal die Marktwirtschaft herhalten, obwohl auf allen Gebieten planwirtschaftliches Handeln zu beobachten ist. Natürliche Entwicklungs- und Wachstumsprozesse werden empfindlich gestört, so dass nur durch irrationale Interventionen die Wohlstandsblase aufrecht erhalten werden kann. Roland Baader hat diesen

Entwicklungen schon in seinem Buch: „Geld, Gold und Gottspieler“ vorausgesagt.
In seinem aktuellen Buch „Wenn schwarze Schwäne Junge kriegen: Warum wir unsere Gesellschaft neu organisieren müssen“ beschreibt Krall wie Risikovermeidung aktuell das Patentrezept für die Lösung all unserer Probleme zu sein scheint. Zentralbanken ertränken die Gefahren unseres Wirtschafts- und Bankensystems mit Unmengen an Geld, und auch die Politik versucht, gesellschaftliche Missstände mit großzügigen Geschenken unter den Teppich zu kehren. Der Wunsch nach einem „Weiter so“ scheint allumgreifend. Keine Veränderung, kein Risiko, keine Volatilität bitte. Doch ohne Risiko gibt es keinen Fortschritt, kein Lernen, keine Erkenntnis. Markus Krall, Bestsellerautor von "Der Draghi-Crash" und einer der profundesten Kenner der Risikolandschaft, zeigt, wo die sich entladenden Verwerfungen in Wirtschaft und Politik, die rasende technologische Entwicklung und die geostrategischen Fehlentwicklungen zu potenziellen Katastrophen führen können. Er zeigt auch, wo wir eingreifen können, um unsere Gesellschaft auf eine neue – bessere – Grundlage zu stellen. Ein packender Parforceritt durch eine Welt, die schon morgen nicht mehr dieselbe sein wird.
The Wolff of Wall Street SPEZIAL: Corona-Virus – Super-GAU für die Weltwirtschaft

Am 01.03.2020 veröffentlicht

Heute ist Sonntag, der 01. März 2020, und die Welt befindet sich in einer Ausnahmesituation. Das Corona-Virus, das zum ersten Mal in Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei aufgetreten ist, verbreitet sich inzwischen mit hoher Geschwindigkeit auf mehreren Kontinenten. Es hat bereits einige tausend Leben gekostet und wird in den kommenden Wochen und Monaten weitere Opfer fordern.

Da es bisher noch nicht hinreichend erforscht ist, sind die gesundheitlichen Folgen der zurzeit einsetzenden Pandemie nicht abzusehen. Eins kann man aber jetzt schon sagen: Die Menschen werden nicht nur medizinisch, sondern zu Millionen auch wirtschaftlich und finanziell von den Folgen betroffen sein.
 
Die chinesische Wirtschaft ist seit einigen Wochen weitgehend stillgelegt – ein historisch einmaliger Vorgang. China ist immerhin für ein Drittel des weltweiten jährlichen Wirtschaftswachstums und ein Viertel des Welthandels verantwortlich. 9 Millionen Unternehmen rund um den Globus sind mit China vernetzt.
 
Diese enorme wirtschaftliche Bedeutung Chinas ist aber nur eine Seite des Problems. Die andere betrifft die Lage, in der sich die Weltwirtschaft und das Weltfinanzsystem ohnehin befinden, und die ist überaus heikel.
 
Warum ist das so?
 
2007/08 hat das globale Finanzsystem seine bisher größte Krise erlebt. Es ist damals nur deshalb nicht zusammengebrochen, weil die Politik die betroffenen Geldinstitute für „too big to fail“ erklärt und sie mittels einer riesigen Vermögensumverteilung von unten nach oben gerettet hat.
 
Allerdings ist das System schon bald wieder unter Druck geraten, unter anderem durch die Eurokrise. Da die Staatskassen wegen der vorangegangenen Rettungsaktion weitgehend leer waren, mussten diesmal die Zentralbanken eingreifen. Sie haben riesige Geldsummen aus dem Nicht geschaffen, sie zu immer niedrigeren Zinssätzen ins System gepumpt und damit nicht nur Banken, sondern sogar ganze Staaten vor dem Bankrott gerettet.
 
Offiziell diente diese sogenannte „lockere Geldpolitik“ der Ankurbelung der Realwirtschaft. Die aber hat in den vergangenen zwölf Jahren nur sehr schwache Wachstumsraten aufgewiesen und bis heute nicht zu alter Stärke zurückgefunden. Dafür aber ist der Finanzsektor geradezu explodiert, was beweist, dass ein großer Teil des Geldes direkt in die Finanzspekulation geflossen ist.
 
Das ist kein Zufall: Das Geld der Zentralbanken ist ja nicht an die Mehrheit der arbeitenden Menschen gegangen, sondern an eine winzige Minderheit von Großinvestoren wie Banken und Hedgefonds. Und die haben die Kombination aus billigem Geld und der Garantie, im Falle von Fehlspekulationen als „too big to fail“ gerettet zu werden, genutzt – mit der Folge, dass die Blasen an den Finanzmärkten immer weiter aufgebläht, dass immer mehr Schulden gemacht und immer riskantere Wetten eingegangen wurden.
 
Natürlich wissen Zentralbanker, dass so etwas auf Dauer nicht gutgehen kann. Deshalb haben sie zwischen 2015 und 2018 versucht, die lockere Geldpolitik wieder einzudämmen. Damit aber sind sie Ende 2018 gescheitert, als die Aktienmärkte zu Weihnachten die schwersten Einbrüche seit 70 Jahren erlebt haben.
 
Daraufhin blieb den Zentralbankern nichts anderes übrig als wieder zur lockeren Geldpolitik zurückzukehren, womit bewiesen war: Das globale Finanzsystem kommt heute nicht mehr ohne die Geldzufuhr durch die Zentralbanken aus. Anders ausgedrückt: Das System gleicht einem Drogenjunkie, der ständig Nachschub an Suchtmitteln braucht. Und nicht nur das: Wie bei einem Drogenjunkie muss die verabreichte Dosis ständig erhöht werden.(...)